06/2003 - Symposium "Österreichische Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit"

Symposium "Österreichische Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit". Österreichischer Nationalrat, Wien, 6. Juni 2003

Vortrag: Die österreichischen Opfer der NS-Militärjustiz: Fürsorge, Entschädigung, Versorgungsrecht


Einladung durch
den Präs.d.NR. Khol

Wenige Monate nach Abschluss des Forschungsprojektes „Österreichische Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit“ und unmittelbar nach Erscheinen der dazugehörigen Publikation im Verlag Mandelbaum erhielten Projektleiter Walter Manoschek und seine MitarbeiterInnen David Forster, Maria Fritsche und Thomas Geldmacher die Gelegenheit, namens des Projekt-Teams die Studie im würdigen Rahmen des Budgetsaals des Parlaments vor großem Publikum vorzustellen. Nach den Eröffnungsreden von Nationalratspräsident Andreas Kohl, Ilse König (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur) und Reinhard Kohlhofer (Colloquium – Gesellschaft zur Förderung zukunftsorientierter Wissenschaften) präsentierte das Team die wichtigsten Ergebnisse. Im zweiten Teil des Symposiums referierten Reinhard Moos und Brigitte Bailer-Galanda. Roland Miklau und Thomas Grünewald legten in kontroversiellen Beiträgen die Sicht des Bundesministeriums für Justiz dar. Eine Rede von Heinz Fischer schloss die Veranstaltung ab, an der auch mehrere Opfer der NS-Militärjustiz, PolitikerInnen und VertreterInnen des Nationalfonds teilnahmen.
Die Vorträge erschienen im Verlag Österreich in der Schriftenreihe Colloquium als Buch. 122 Seiten Umfang, Preis: 19,60 Euro.

Publikation Forster, David: Die österreichischen Opfer der NS-Militärjustiz: Fürsorge, Entschädigung und Versorgungsrecht nach 1945. In: Kohlhofer, Reinhard; Moos, Reinhard (Hg.): Österreichische Opfer der NS-Militärgerichtsbarkeit – Rehabilitierung und Entschädigung. Wien 2003, S. 49–58.