11/2007 - "Zidane und Friedhofstribüne – Fußball als Massenphänomen“

Fortbildungsseminar „Zidane und Friedhofstribüne – Fußball als Massenphänomen“ des Vereins Wiener Jugendzentren. Musisches Zentrum Wien, 30. November 2007

Vortrag: Fußball unterm Hakenkreuz. Der österreichische Fußball während der NS-Zeit

Auf Einladung von Roman Horak und Richard Krisch referierte David Forster am zweiten und letzten Tag dieses (nicht-öffentlichen) Workshops über den österreichischen Fußball während der NS-Herrschaft. Im Zentrum der Ausführungen standen einerseits die Rahmenbedingungen, unter denen der Fußballsport in den Jahren 1938 bis 1945 in der „Ostmark“ betrieben wurde. Andererseits wurde der Versuch unternommen, anhand von fünf beispielhaften Spielerbiographien – Max Scheuer (Hakoah), Fritz Durlach (Rapid), Matthias Sindelar (Austria), Walter Nausch (Austria) und Ernst Stojaspal (Ostbahn XI.) – Schicksale, aber auch Entscheidungsmöglichkeiten von Sportlern unter den Bedingungen des NS-Regimes aufzuzeigen.